Während Hiphop.de und TuneCore gemeinsam mit Sugar MMFK aktuell noch den Upcoming Act of the Year 2021 suchen, der auf dem Hype Festival auftreten wird, läuft auch die regelmäßige Challenge weiter. Im Fokus: Die Hiphop.de Upcoming Section. Wer dort im Januar oder Februar neue Musik geteilt hat, bewirbt sich automatisch für unseren Top-6-Artikel und das Voting bei Instagram. Es winken Preise von TuneCore, Hiphop.de und Native Instruments.

Da wäre zunächst ein Artikel auf Hiphop.de sowie ein zweiteiliger Push in unserer Insta Story für einen kommenden Song des Upcoming Acts. Ihr bekommt die Chance, euch und euren Song kurz vorzustellen und direkt dahinter packen wir einen Trailer. Außerdem kann der oder die Gewinner*in einen Song gratis über TuneCore releasen, um die Vorzüge der Do-It-Yourself-Philosophie im Vertrieb kennenzulernen – Einnahmen und Master-Rechte bleiben komplett in euren Händen. Schon vorab berät der Head of TuneCore Germany euch in einer entspannten Session zu allen Fragen, die ihr zum Thema Musik-Business habt.

Die Producing-Expert*innen von Native Instruments spendieren dieses Mal als Hauptpreis das handliche Producing- und Performance-System MASCHINE mikro mk3  (~ 250€) und obendrauf gibt’s das umfangreiche Bundle “Komplete 13” mit 14 Synthesizern, 30 gesampelten Instrumenten, 5 Percussion Tools, 16 Effekten und 24 Expansions. Mit diesem zusätzlichen Paket strotzt die MASCHINE umso mehr vor lauter Möglichkeiten! Die Top 6 gehen aber nicht leer aus und können sich das Play Series Instrument “Melted Vibes” für sphärisch-wabernden Sound von Native Instruments freuen. Für März und April geht es dann um 1x Komplete Kontrol A49 (Gewinner*in) und 6x “KONTAKT Play Series Stacks” (authentische Untergrund-Vibes für alle aus den Top 6).

Als unkomplizierten und transparenten Vertriebspartner empfehlen wir TuneCore nicht nur Einsteigern. TuneCore bringt deine Musik auf alle wichtigen Plattformen und du behältst 100 % der Rechte und Einnahmen! (Alle Infos)

Der Modus fürs Voting: Ihr hört euch die sechs Songs an und entscheidet, wer eurer Meinung nach am ehesten den Sieg verdient hat. Zu allen Künstler*innen gibt es unter unserem Beitrag auf Instagram einen Kommentar von @tunecore.de – abgestimmt wird per Like. Das Voting endet am Donnerstag (17. März) um 12 Uhr mittags.

Das sind die Top 6 Upcoming Acts

Asolo – Homicide (prod. MZ)

Asolo folgt einer glasklaren Linie und reimt seinen kompletten Track auf “Boom bap”. Hier stecken Gefühl und unüberhörbare Liebe für dieses Rapding drin, keine mathematisch berechneten Reimstrukturen, die Hiphop zur Wissenschaft machen. Anderthalb Minuten Punchline nach Punchline, akzentuiert in bester Radira-Manier und zum Schluss kriegt Deutschraps Status Quo noch ein paar hinter die Löffel. Zu roughen Griselda-Vibes geht Asolo unter anderem gegen “garbage ass Pop-Schlager-Songs”, die in den “so-called Hiphop-Playlisten” stattfinden – ein Thema, das erst letzte Woche von Farid Bang groß auf die Agenda gesetzt wurde. Während Vanessa Mai ihr Ding macht, hält Asolo die Stellung für Rap und kündigt für Mitte des Jahres ein Tape an, dessen Titel viel verspricht: “Zirkel der Poeten” ist auf dem Weg.

Kozarth – Menace II Society, Part II (prod. Bronko Bammer)

Schon ab der ersten Sekunde holt das Instrumental von Bronko Bammer (u.a. YKKE, 2LADE, Serious Klein) einen in die Straßenmelancholie, die Kozarth einige Sekunden später auf die Spitze treibt. Erst kommen Hi-Hats dazu, Bass, der nachdenkliche Vibe bekommt einen modernen Anstrich. Parallel dazu berichtet der Kölner Rapper “aus dem Leben eines Taugenichts” und meint damit natürlich sich selbst. Irgendwo zwischen dem Mob und der Suche nach einer Zukunftsperspektive findet Kozarth den Weg zu einer Hook, die unter die Haut geht und sich direkt festbeißt. So smooth, dass man es kaum glauben mag, so eingängig, dass man beim ersten Replay schon fast mitsingen kann. Wilde Nummer.

Cris Kotzen – A***hmilch Freestyle (prod. $URFTHAREAPER x Kung Fu Cutti)

Sobald die synthetisch vibrierende, kehlige Stimme von Cris Kotzen einsetzt, ist eindeutig, dass hier kein garbage ass Schlagerpop serviert wird. Der Krefelder schafft es – wie auch in vielen seiner Battles – das Talent hinter seinem zielsicheren, minimalistischen Flow unter einer dichten Decke aus Betäubungsmittel-Feelings als selbstverständlich tarnen. In einem viel zu schlecht belüfteten Keller mit einer unproportional guten Anlage scheppert das Ding hier wahrscheinlich nochmal ganz anders. Auch die Hook mit Cuts, die verdächtig nach Dirty South klingen, hat definitiv eine Zielgruppe da draußen, die sowas zu schätzen weiß.

Doe the CEO – Habits (prod. Beatz Era)

Doe the CEO hält es kurz auf knackigen 60 Sekunden mit seinem Tracks “Habits”. Auch wenn er im Video nicht ganz sicher zu sein scheint, was er da eigentlich mit der Axt vorhat, kann man das vom Rest der Gesamtwerks nicht behaupten. Denn die eine Minute reicht vollkommen aus, um Eindruck zu hinterlassen. Doe weiß, wo welche Silbe sitzen muss, er zeigt interessante Ansätze bei seinen Lines und beweist vor allem, dass er seine einprägsame Stimme mit der nötigen Lockerheit und Professionalität einsetzen kann. Das passt perfekt als Teaser – wer mehr davon sowie andere Facetten von Doe hören will, wird im Streaming seit kurzer Zeit mit dem Tape “Habits” fündig (hier auf Apple Music reinhören).

JVY – Pull Over (prod. EliaZz)

Dramatisches Piano, trippy Visuals, autotune-schwangere Vocals – und trotzdem ist schnell klar, dass JVY ganz sicher nicht der highest in the room ist: “Sober die Gang, geb’ einen F**k auf die Drugs, ja!” Der Einstieg gibt die Richtung vor und auch während des Songs erwähnt der Rapper immer wieder, dass er sich beispielsweise eher Wasser als Henny gibt und wie ihn die Abkehr von den Drogen aus einem Tief geholt hat. Sein Handwerk beherrscht er dabei scheinbar spielend. Die Hook hat Ohrwurm-Potenzial und auch sonst merkt man, dass JVY schon einige Übung in der Booth haben muss.

Edi – Loft (prod. Vienca)

Ja, man merkt relativ schnell, welche Rapper für Edi als Blueprint durchgehen dürften. Brandneu ist seine Interpretation eines Trappers und Drillers nicht wirklich, aber das macht gar nichts, denn jeder MVP braucht irgendwann einen Thronfolger. Vom unterschiedlichen Stimmeinsatz in Hook und Parts über das stabile Selbstvertrauen bis hin zum Flow, der auch viel Effekthascherei in dem sehr kraftvollen Beat von Vienca nicht untergeht: Da ist schon einiges on point! Und das Video würde nicht vermuten lassen, dass der Boy noch kein Star ist.

Nach dem Voting ist vor dem Voting: Wenn du beim nächsten Mal auch die Chance auf eine Platzierung in diesem Artikel haben möchtest, folge 1. @tunecore.de auf Instagram und teile 2. deine aktuelle Musik auf hiphop.de/upcoming! Anfang Mai steht der nächste Highlight-Artikel an und neben den Leistungen von TuneCore und Hiphop.de gibt es auch dann wieder Goodies von Native Instruments für die Top 6 sowie einen saftigen Hauptpreis (siehe oben im 3. Abschnitt).

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