Neues Jahr, altes Spielchen: Mit Support des Do-It-Yourself-Vertriebs TuneCore haben wir uns wieder den letzten zwei Monaten in unserer  Upcoming Section gewidmet, in der die unterschiedlichsten Menschen regelmäßig ihre Musik teilen. Nun ist es an der Zeit, zum letzten Mal eine Gewinnerin oder einen Gewinner für das Jahr 2021 zu küren! Es winken Preise von TuneCore, Hiphop.de und Native Instruments.

Da wäre zunächst ein Artikel auf Hiphop.de sowie ein zweiteiliger Push in unserer Insta Story für einen kommenden Song des Upcoming Acts. Ihr bekommt die Chance, euch und euren Song kurz vorzustellen und direkt dahinter packen wir einen Trailer. Außerdem kann der oder die Gewinner*in einen Song gratis über TuneCore releasen, um die Vorzüge der Do-It-Yourself-Philosophie im Vertrieb kennenzulernen. Schon vorab berät der Head of TuneCore Germany euch in einer entspannten Session zu allen Fragen, die ihr zum Thema Musik-Business habt.

Die Producing-Expert*innen von Native Instruments spendieren dieses Mal als Hauptpreis das äußerst mobile Keyboard “Komplete Kontrol M32” und obendrauf gibt’s das umfangreiche Bundle “Komplete 13” mit 14 Synthesizern, 30 gesampelten Instrumenten, 5 Percussion Tools, 16 Effekten und 24 Expansions. Damit ist man direkt ausgestattet, um loszulegen und die Möglichkeiten des Keyboards zu testen! Die Top 6 gehen aber nicht leer aus und können sich auf die mit diversen DAWs kompatible Expansion “Electric Touch” freuen.

Als unkomplizierten und transparenten Vertriebspartner empfehlen wir TuneCore nicht nur Einsteigern. TuneCore bringt deine Musik auf alle wichtigen Plattformen und du behältst 100 % der Rechte und Einnahmen! Hier bekommst du außerdem exklusiv einen 20% Discount auf dein erstes Release – einfach über den Link registrieren und der Discount ist am Ende der Erstellung deines Releases automatisch im Warenkorb.

Der Modus fürs Voting: Ihr hört euch die sechs Songs an und entscheidet, wer eurer Meinung nach am ehesten den Sieg verdient hat. Zu allen Künstler*innen gibt es unter unserem Beitrag auf Instagram einen Kommentar von @tunecore.de – abgestimmt wird per Like. Das Voting endet am Montag (10. Januar) um 12 Uhr mittags.

Das sind die Top 6 Upcoming Acts

Rheventon – Enter The Void (prod. Berko Bambino & WMB)

Wir starten ungemütlich. Wie Noé Gaspars gleichnamiger Film hat auch Rheventons Song “Enter The Void” das Potenzial zu polarisieren. Es ist nicht leicht, den Zugang zur heiseren Vortragsweise und den Lyrics geradewegs vom mentalen Abgrund zu finden. Wer diesen Schritt schafft, wird dafür mit hypnotischem Sound belohnt und mit Texten für all diejenigen, die sich Spaß daran haben, einen Song wieder und wieder zu hören, um ihn zu durchdringen. Eine Qualität, die vielen heute verständlicherweise fehlt. Visualisiert wird Ganze passend mit Bildern aus dem namensgebenden Film.

The Doc – Gelatti (prod. The Doc)

Einen härteren Cut hätte nicht mal Noé Gaspar geschafft. Ganz im Gegensatz zu Rheventon legt The Doc – Rapper und Beatmaker – den Fokus auf das good Life. Welche Location wäre dafür besser geeignet als eine Villa im grünen Paradies namens Jamaika? Der Schweizer rappt auf Englisch, was dem Sound gut zu Gesicht steht. Der Beat klingt ein bisschen, wie das heranwachsende Kind von DJ Mustard und den Ying Yang Twins. Partytauglicher Bounce mit einer gewissen Dirty-South-Würze. Dazu werden Percs gepoppt, Mollys geschmissen und Oschis voller Gelatti gerollt – dieser Doc verimpft ganz sicher nichts, was von der EMA freigegeben wurde.

Donna Savage – Sag wer (prod. Brenk Sinatra)

Ja, in unserer Upcoming Section findet man immer wieder talentierte Produzenten. Einen Brenk Sinatra findet man dabei aber eher selten. Dafür sorgt dieses Mal die Wienerin Donna Savage (TuneCore Artist of the Week KW49), die bei Herrn Sinatras Label Wave Planet Records unter Vertrag steht – und man versteht schnell, warum das so ist. Donna kommt mit drückender Delivery, rougher Attitude, Punchlines und stellt ganz klar Rap in den Vordergrund. Auch wenn sie sagt, dass sie eigentlich zu hübsch für Deutschraps Untergrund ist: Wenn sie genau dort in den kommenden Monaten Anklang findet und sich nach und nach ihre Fanbase aufbaut, dürfte sich niemand wundern oder beschweren. 

Acidfrank – Himmel (prod. finn)

Ein melancholisches Gitarren-Riff, dröhnender Bass, eingängige Melodie. Es geht um Schmerzen und um schlechte Tage, an denen die Sonne sarkastisch von oben auf dich herablacht. Das Ding hier ist eigentlich ein Hit, nur wissen es die Leute da draußen noch nicht. Acidfrank (TuneCore Artist of the Week KW51) trifft mit seinen emotionalen und sehr persönlichen Lyrics sowie dem passenden Sound nicht nur den Zeitgeist, sondern erzählt seine eigene Geschichte auf eine eindringliche Art, der man gerne zuhört. Er wirkt dabei – allen schweren Erfahrung zum Trotz – nicht resigniert, sondern fokussiert auf die Zukunft und das Gute, das ihn umgibt. Mehr davon gibt’s seit dem 3. Dezember auf dem “Frank Tape” zu hören – und vielleicht bald auch in der einen oder anderen großen Playlist.

Cesc & Melo – Westside Thotties (prod. Cesc)

Gedämpfter Bass dringt durch eine Jahrzehnte alte Tür mit Stahlgitter und Glaseinsatz, im Hausflur dahinter ergänzt roter Teppichboden das dunkle Holz, jemand hält köstliches Tyskie Richtung Linse, zwei Mädels küssen sich für die Kamera. Jap, es ist Zeit für eine gepflegte Hausparty bei den Eltern oder Großeltern auf Germanys Westside. Düsseldorf, um genau zu sein. Denn von hier kommen die beiden Jungs Cesc und Melo, die den “Thotties” aus ihrem Freundeskreis eine Hommage widmen. Auch wenn Travis’ Einfluss dabei kaum zu überhören ist, merkt man den Jungs schon an, dass sie nicht nur das Material für rote Augen, sondern auch ein Gespür für Flow und Melodie in der Blutbahn haben.

Liser – Zu spät (prod. Blanq Beatz)

Liser schafft es schon zum zweiten Mal in unsere Top 6, denn die Frau hat einfach Talent. “Zu spät” kommt zum einen als Thementrack, der die unterschiedlichsten Facetten des vermeintlich simplen Themas Pünktlichkeit beleuchtet. So kann eine Verspätung bedeuten, dass sie sich stundenlang vorm Spiegel gedanklich mit sich selbst prügelt oder ein bestimmtes Ereignis aus der 7. Klasse aufarbeitet. Mangelndes Selbstbewusstsein, das laut “Zu spät” nur selten und in kleinen Schüben kommen soll, merkt man der Musik nicht an. Der Flow ist sicher und eigen, jede Silbe sitzt, wo sie sitzen soll und die Hook braucht kaum einen zweiten Anlauf um hängenzubleiben. Zusammen mit dem kreativen One-Take-Video, produziert von Yannick Brenner und den Cologne Custom Studios, ergibt das alles ein sehr rundes Gesamtbild.

Nach dem Voting ist vor dem Voting: Wenn du beim nächsten Mal auch die Chance auf eine Platzierung in diesem Artikel haben möchtest, folge 1. @tunecore.de auf Instagram und teile 2. deine aktuelle Musik auf hiphop.de/upcoming! Anfang März steht der nächste Highlight-Artikel an und neben den Leistungen von TuneCore und Hiphop.de gibt es auch dann wieder Goodies von Native Instruments sowie einen saftigen Hauptpreis.

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